Berlin – Liebesfalle Internet. Es sind die einsamsten Herzen, die täglich in den Chatrooms nach Zuneigung schmachten, auf der Jagd nach der großen Liebe sind. Für Sandra A. 34 aus Spandau endete das Abenteuer ganz fürchterlich. Die junge Frau traf im Netz ihren Mörder, so heißt es. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen erwirkt. Der Marokkaner wird in Kürze von Paris nach Berlin gebracht. Weiterlesen
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Scheckbetrug: So zockt die Nigeria-Connection Gastwirte ab – B.Z. Berlin
Gunnar Schupelius: So werden Berlins Gastwirte Opfer der anonymen Nigeria-Connection aus London.
Vorsicht, Internet! Am Donnerstag bekam ich eine E-Mail von „Karl Wendler“, unterschrieben mit „Claudia“. Ob ich „in einer Woche 4.575,- Euro verdienen“ wollte, fragte Claudia. Ich sollte einen Link anklicken. Das tat ich nicht, Karl Wendler und Claudia kamen mir nicht sympathisch vor.
Karl-Heinz König, der Wirt vom Restaurant Vogelweide Bayerische Straße 32 am Olivaer Platz bekam eine raffiniertere Mail und wäre um Haaresbreite Opfer eines großen Betruges geworden. „Hello“, schrieb ihm ein „Gabriel Johnson of Abbott Landscape&Garden Services“, er wolle mit seinen Mitarbeitern in Berlin Urlaub machen. Johnson bestellt einen Tisch bei König, 15 Plätze, fünf Abende, Dezember 2013. Weiterlesen
Deutsche Mail-Provider lassen tracken | heise Security
Die Mail-Provider T-Online, GMX, Web.de, Freenet und 1und1 lassen es zu, dass ihre Kunden beim Lesen ihrer Mail beobachtet werden. Konkret passiert das über sogenannte Tracking-Pixel, die etwa beim Öffnen der Nachricht im Webmail-Frontend automatisch geladen werden. Dies verrät dem Absender, dass, wann, womit und wo ungefähr diese Mail gelesen wurde. Auch Nutzer von iPhones oder Apple Mail haben dieses Problem, berichtet ct in der aktuellen Ausgabe. Weiterlesen
Finanzagenten
Finanzagenten nehmen eine Sonderstellung im Betrugsgeschäft ein, weil sie gleichsam Opfer und Täter sind, wenn auch ungewollt. Im Jargon der Scambaiter werden sie als Mulis (Kurzform von Maultier) bezeichnet, da sie von den Betrügern als „Arbeitstiere“ angeworben und benutzt werden. Sie nehmen Geldbeträge entgegen, behalten einen prozentualen Anteil ein und leiten den Rest des Geldes an die Betrüger weiter.
Sollten Sie ein verlockendes Jobangebot erhalten, dass in etwa aussieht wie das folgende, dann versucht man, Sie als Finanzagent anzuwerben: Weiterlesen
Ghana-Tagebuch Teil 5: Am Flughafen
Jetzt sitze ich im Taxi, das durch das nächtliche Accra kachelt und dessen Fahrer wie ein Wahnsinniger ständig auf die Hupe drückt. Oh je!
Im Flughafengebäude hatten sich die Probleme von selbst gelöst. Ich versuchte Kofi anzurufen, aber aus dem Handy tönte nur eine blecherne Stimme: „The person you’ve called is temporarily not available.“ Ich sah mir mein Umfeld genauer an. Ich war der Meinung, mich in der Nähe der Ausgangstür zu befinden. Bei genauerem Hinsehen wurde mir aber klar, dass dies gar keine Tür, sondern nur ein großes Fenster war, das fast bis zum Boden reichte. Die nachfolgenden Passagiere hasteten an mir vorüber, bogen zielstrebig vor dem Fenster rechts ab und verschwanden hinter der nächsten Ecke. Weiterlesen
BKA warnt: Gewinn-Mitteilungen am Telefon niemals glauben! – computerbetrug.de – Infos über Gefahren des Internet
Wer am Telefon erfährt, dass er angeblich etwas gewonnen hat, sollte auf jeden Fall misstrauisch sein. Wenn für den Gewinn dann auch noch die Zahlung von Gebühren oder Steuern gefordert wird, sind mit Sicherheit Betrüger am Werk. Das berichtet das Bundeskriminalamt BKA.Das BKA rät: glauben Sie Gewinnversprechen am Telefon niemals.
Vor allem Senioren werden in Deutschland zunehmend Opfer von falschen Gewinnversprechen per Telefon. Die Masche: Die Täter, die in Call-Centern sitzen, geben sich als Rechtsanwälte oder Notare aus und informieren die Angerufenen über den angeblichen Gewinn eines Geld- oder Sachpreises – meist eines hochwertigen Autos. Die Auszahlung oder Überführung wird davon abhängig gemacht, dass die “Gewinner” im Voraus Gebühren, Steuern oder andere Kosten bezahlen sollen. Eine Verrechnung mit dem Gewinn wird mit unterschiedlichsten Begründungen abgelehnt.Für die Bezahlung nennen die Täter den Opfern verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel die Zahlung per Western Union oder den Versand des Geldes als Brief oder Päckchen. Wer zahlt, ist allerdings der Dumme. Denn den Gewinn gibt es gar nicht. Im Gegenteil: “Sind Bürgerinnen und Bürger einmal Opfer einer solchen…
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NSA-Affäre: Geheimdienst analysiert umfassend soziale Beziehungen | heise Security
Die NSA erstellt mithilfe ihrer gigantischen Datensammlungen ausgeklügelte Übersichten über die sozialen Verbindungen – nicht nur von Ausländern, sondern auch von US-Amerikanern. Das geht aus weiteren Dokumenten des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hervor, berichtet die New York Times. Demnach wurden 2010 großangelegte Analysen derartiger sozialer Graphen erlaubt, ohne dass jeweils einzeln überprüft werden muss, ob eine darin einbezogene E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder ein anderer Identifikator von einem US-Bürger stammt. Das war vorher nicht erlaubt, da US-Bürger eigentlich vor staatlicher Überwachung geschützt sein sollen.Die Zeitung geht vor allem darauf ein, wie der Geheimdienst durch diese Praxis US-Bürger intensiv überwachen kann. Gleichzeitig zeigen die Enthüllungen aber, welch unkontrollierter Überwachung Nicht-Amerikaner ausgeliefert sind. Zur Aufschlüsselung der sozialen Verbindungen können demnach gesammelte Verbindungsdaten um Material aus öffentlichen, kommerziellen und anderen Quellen „angereichert“ werden. Das umfasse etwa Bankleitzahlen, Versicherungsinformationen, Facebook-Profile, Passagierdaten, Einträgen in Wählerverzeichnissen, GPS-Ortungsdaten, Aufzeichnungen zu Immobilien sowie Steuerdaten. Aus den Dokumenten gehe nicht hervor, dass es bei diesen…
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Scambaiting. Was ist das? Worum geht es dabei?
Ausschnitte aus einem Interview mit Sven-Udo von Scambaiter-Deutschland:
Mit unserer Internetseite scambaiter.info haben wir vor sechs Jahren erstmals in Deutschland eine Informations- und Diskussionsplattform zum Thema Scambaiting, mit starkem Fokus auf der „Nigeria-Connection“, geschaffen. Zuvor gab es dazu ausschließlich englischsprachige Web-Angebote. Unsere Motivation ist es, Menschen im Umgang mit solchen Online-Betrügern aufzuklären und Scammer-Opfern zu helfen. In unserem Forum sind bis heute circa 60.290 Beiträge & 5.193 Themen mit verschiedenen Sachverhalten rund um das Thema Scambaiting erschienen. Dass unsere Arbeit auf fruchtbaren Boden stößt, zeigen die zunehmenden User-Anfragen. Hauptziel von Scambaiter-Deutschland ist und bleibt, Scammer vom Betrügen via Internet abzuhalten und ihnen finanzielle Mittel, zum Beispiel durch längere Telefongespräche auf Kosten der Betrüger, zu entziehen. Das macht sie auf lange Sicht handlungsunfähig. Weiterlesen
Internet, das unbekannte Land Teil2
Den Beginn meiner kleinen Sicherheitseinführung ist die Emailthematik, mit Emails legen wir gut verfolgbare Spuren im Netz und machen uns zu Spammagneten.
Email basics:
Prinzipiell gilt: mehrere getrennte Accounts oder Postfächer nutzen, um eine sinnvolle Trennung zu haben und Spam zu vermeiden; einen nur für das Berufliche, einer für Dienste mit Kontozugriff wie Online- Shops/Auktionen/banking/…, und einer fürs Soziale wie Foren, Facebook, ect.
Für Gewinnspiele uä. unwichtiges sollte man Wegwerfadressen verwenden.
So weiss man direkt, was wichtig ist und was weniger, kann wichtige Mailadressen den Sammlern entziehen- viele zum Kauf angebotene Maillisten werden von crawlern zusammengetragen.
Wegwerfadressen generiert das kostenlose spamgourmet, eine gute Adresse, um Spam zu vermeiden und kaum Spuren zu hinterlassen. Einmal angemeldet können unbegrenzt Wegwerf-E-mail-Adressen genutzt werden; jede Adresse beinhaltet ein einstellbares Limit, ab wann sie gelöscht wird, z.B. nach 30 Mails Löschung; ideal für Gewinnspiele oder Anmeldungen bei Diensten, deren Natur unsicher ist- in Verbindung…
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Ghana-Tagebuch Teil 4: Ankunft in Accra
Ich habe ein Problem und keine Ahnung, was ich tun soll. Ein panikartiges Gefühl kriecht mir den Nacken hoch. Ich atme tief durch. Nur nicht den Kopf verlieren, sondern in Ruhe nachdenken. Ich darf mir jetzt nichts anmerken lassen, immer lächeln. Ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass es bereits 22:30 Uhr ist.
Die Landung war unkompliziert. Pünktlich um 20:20 Uhr setzte das Flugzeug auf. Nach der Landung hatte ich das Gefühl, als ob mir die Realität entgleiten würde. Alles fing an, merkwürdig zu werden. Das Flugzeug fuhr und fuhr und fuhr herum. Draußen war es dunkel und die Fenster beschlagen, so sah ich nur hin und wieder schwachen Lichtschein außerhalb des Flugzeugs, konnte aber nicht erkennen, wohin wir fuhren. Nach 15 Minuten Fahrt wurde ich unruhig. Nach 20 Minuten war ich überzeugt, dass der Pilot sich verirrt hatte. Weiterlesen