Studie: Nur 8,5 Prozent aller Internet-Betrugsfälle werden angezeigt

dpa

Die Fälle von Internet-Betrug sind in Niedersachsen etwa viermal so hoch wie in den offiziellen Statistiken angegeben. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) im November offiziell in Berlin vorstellen will. Am Montag präsentierte er erste Ergebnisse der nach eigenen Angaben repräsentativen Untersuchung, die das Dunkelfeld der Kriminalität in Niedersachsen ausleuchten soll. Demnach werden dort nur 8,5 Prozent aller computerbezogenen Straftaten angezeigt. Pistorius schaltete zudem eine Ratgeber-Plattform frei, die Hilfe bei derartigen Fällen bietet und kündigte eine landesweite Vortragsreihe zum Thema an.

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Herzensbrecher wider Willen

Internetbetrug: Wie Facebook-Fotos Frank Gußmann aus dem Kreis Aschaffenburg zum Verhängnis wurden. Mit seinen Fotos wurden schon viele Herzen gebrochen. Unter zig verschiedenen Namen geistern seine Bilder durch das Internet. Dennis Newmark, Dennis Agbeme, Mark Wilson… die Liste seiner Identitäten ist lang. Dass der Mann auf den Fotos eigentlich Frank Gußmann heißt und seine Facebook-Bilder von einem Betrüger benutzt werden, um Frauen auf Partnerportalen zu ködern, werden die meisten Betroffenen wohl nie erfahren.

Der Ursprung von Frank Gußmanns Dilemma liegt eigentlich in einer kleinen Nachlässigkeit, die sich so wohl tausendfach bei Facebook-Nutzern findet: Er hat zahlreiche Fotos auf seinem Profil für jeden sichtbar eingestellt. Fotos aus dem Urlaub in Amerika, auf dem Weihnachtsmarkt, von verschiedenen Partys. Weiterlesen

Romantikbetrug.com

Informationen zum Thema Romance-Scam bietet die Webseite

http://www.romantikbetrug.com/

die sich auf diese Form des Vorschussbetrugs spezialisiert hat. Zu der Seite gehört auch eine geschlossene Facebook-Selbsthilfegruppe, in der sich Betroffene austauschen können. Die Gruppe hat den Status „Geheim“, damit die Privatsphäre der Mitglieder und Scam-Opfer geschützt bleibt.

Sind Sie Opfer eines Romance-Scams und möchten sich mit anderen austauschen? Dann mag diese Seite und die dazugehörige Gruppe hilfreich für Sie sein. Zugang zu der geschlossenen Gruppe erhalten Sie auf Anfrage bei Frau Zielke, der Administratorin. Hierzu und auch für weitere Fragen nutzen Sie bitte nachstehenden E-Mail Adresse. Es ist eine Weiterleitung eingerichtet, so dass Ihre Fragen möglichst schnell von einem der Gruppenmitglieder beantwortet wird:

bellatrix.babajaga@gmail.com

Düsseldorfer mit Skype-Sex erpresst! Polizei ermittelt nach bizarrer Verbrechens-Serie

Düsseldorf – Sex-Fall Skype: Bundesweit sorgt eine neue, besonders perfide Art der Internet-Abzocke für Aufsehen. Auch in der Region Düsseldorf gibt es bereits etliche Fälle.

WORUM GEHT‘S?

► Über Facebook melden sich fremde, hübsche Frauen bei jungen Männern (Beziehungsstatus „Single“). Nach ein paar Flirt-Mails schlagen die Frauen vor, zum kostenlosen Video-Dienst „Skype“ zu wechseln.

► Kaum läuft der Video-Chat, ist die neue Bekanntschaft schon nackt, fordert: „Zieh dich doch auch aus…“ Das Lockmittel: Video-Sex!

► Was dann passiert, beschreibt die Polizei so: „Was die Herren bis zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass die Webcam-Übertragung ihrer eigenen Handlungen von der Gegenseite aufgezeichnet wurde.“

► Erst als plötzlich der Bildschirm schwarz wird – und eine verzerrte Stimme 500 Euro (via „Western Union“) fordert – ist klar, worum‘s geht. Geld her, oder die Nackt-Videos der Opfer landen bei deren Facebook-Freunden.

Nach BILD-Recherchen gab es allein in Düsseldorf mehr als fünf Anzeigen von Opfern. Im Raum Viersen noch einmal so viel.

Ein Viersener Ermittler: „Wir gehen von einer wesentlich höheren Dunkelziffer aus.“ Die meisten Männer bezahlten wohl einfach, gingen aus Scham nicht zur Polizei.

Wer sind die Täter? Nach Ermittlungen der Düsseldorfer Polizei führen die Spuren nach Frankreich und Nordafrika.

Original-Artikel: Düsseldorfer mit Skype-Sex erpresst! Polizei ermittelt nach bizarrer Verbrechens-Serie – Düsseldorf – Bild.de.

Internetbetrüger bitten um „Hilfe“

Hunderte Kärntner werden mit dubiosen E-Mails überschwemmt. Sie sollen per „Western Union“ 1500 Euro zahlen.

„Das Wochenende war ein Wahnsinn. Ich habe dutzende E-Mails von Gästen, die oft schon vor Jahren bei mir übernachtet haben, bekommen.“ Die Inhaberin einer Pension in Klagenfurt ist mit ihren Nerven am Ende. Vergangene Woche wurde ihre E-Mail-Adresse gehackt. Internetbetrüger plünderten die Kontaktdatei und verschickten an alle Adressaten Bittschreiben, in denen eine Notlage der Kärntnerin vorgegaukelt wird. Weiterlesen

Telekom fragt: Was ist Ihnen wichtiger, Sicherheit oder Freiheit?

Die Deutsche Telekom und die „Münchner Sicherheitskonferenz“ haben im Vorfeld des zweiten Cyber Security Summit eine „Kurzumfrage“ durchführen lassen. Dabei hat TNS Infratest 1500 Internetnutzern aus Deutschland drei Fragen gestellt.: Frage 1 lautete: „Wie wichtig ist Ihnen Freiheit, also die Option, die Möglichkeiten der digitalen Welt ohne Kontrollmechanismen auszuschöpfen?“ Frage 2: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit, also der Schutz Ihrer Daten vor Angriffen beziehungsweise Missbrauch durch Dritte?“ In der dritten Frage mussten sich die Teilnehmer für „Freiheit“ oder „Sicherheit“ entscheiden.

38 Prozent der Befragten bewerten „Freiheit“, also die Option, die Möglichkeiten der digitalen Welt ohne Kontrollmechanismen auszuschöpfen, als „sehr wichtig“ oder „äußerst wichtig“. Wenn sie aber zwischen „Freiheit“ und „Sicherheit“, also dem Schutz von Daten vor Angriffen und Missbrauch, wählen mussten, entschieden sich 79 Prozent der Befragten für „Sicherheit“. Nur jeder Fünfte dieser Umfrage bevorzugt auch im direkten Vergleich die „Freiheit“. Grundlage der Ergebnisse war eine „repräsentative Befragung von 1500 Internetnutzern in Deutschland“.

Vollständiger Artikel: Telekom fragt: Was ist Ihnen wichtiger, Sicherheit oder Freiheit? | heise Security.

Ghana Tagebuch Teil 7: Das Monster im Wandschrank

Ich bin müde. Meine Augen sind trocken und die Kontaktlinsen, die ich trage, kleben mir die Augenlider zu. Ich will nur noch schlafen. Blinzelnd stolpere ich aus dem Taxi und folge Kofi in ein Gebäude, das eher einem Gästehaus als einem Hotel gleicht.

Ein junger Mann führt uns in das Zimmer, das ich für die nächsten zwei Wochen bewohnen soll. Kaum bin ich drin, möchte ich wieder raus. Hier ist es groß, muffig und feucht. Weiterlesen