Was tun, wenn ich merke, dass ich mit einem Scammer in Kontakt bin?

Sie kommunizieren mit einem Kriminellen und daher ist Vorsicht angesagt. Sie sollten den Kontakt sofort abbrechen, keinen Anruf  entgegennehmen, ihn im Messenger und im Mailprogramm blockieren und löschen. Wenn Sie den Kontakt nur löschen, dann kann der Scammer Ihnen noch immer E-Mails senden, daher vor dem Löschen nicht vergessen, die E-Mail-Adresse zu blockieren, so  dass er keine Möglichkeit mehr hat, Sie in irgendeiner Art anzusprechen. Eine  Anzeige bei der Kriminalpolizei macht nur Sinn, wenn Sie einen finanziellen Schaden davongetragen haben. Geben Sie dem Scammer keinen Hinweis, warum Sie den Kontakt abbrechen und woran Sie bemerkt haben, dass er ein Betrüger ist. Ihm würde sofort klar werden, dass er aufgeflogen ist, weil er sich nicht gründlich genug vorbereitet hat. Er wird daran arbeiten, sich zu verbessern um diese Fehler künftig zu vermeiden. Helfen Sie ihm nicht dabei.

Haben Sie einen finanziellen Verlust erlitten, dann sollten Sie auf jeden Fall Anzeige erstatten. Die meisten Betroffenen verschweigen die Vorfälle aus Scham, daher ist die Dunkelziffer hoch und die Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert. Weiterlesen

Betrüger-Identitäten und anderer Leute Unterwäsche

Wenn Sie mit einem Romance-Scammer Kontakt hatten, dann können Sie  den Betrüger mit Beschreibung, Bilder, E-Mail-Adressen und allen weiteren relevanten Daten in sogenannte Romance-Scammer-Datenbanken eintragen bzw. dort melden. Wenn andere potentielle Opfer nach seinen Daten googeln, dann finden diese Ihren Eintrag und sind gewarnt.

Wer zum ersten Mal diese Datenbanken durchforstet, der mag sich über die hohe Anzahl der gemeldeten Profile wundern, viele zehntausende davon sind hinterlegt und täglich kommen neue hinzu. Glücklicherweise gibt es weitaus weniger Betrüger als Profile; trotzdem erleichtern diese ihre weiblichen und männlichen Opfer weltweit jährlich um viele Millionen Euro/Dollar.

Die Scammer wechseln ihre Profile sehr häufig. Aber warum? Weiterlesen

Polizei warnt vor Spam-Mails mit Todesdrohung

Seit einiger Zeit tauchen gehäuft Audionachrichten auf, die über den Nachrichtendienst „Whats App“ verbreitet werden. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind durch die darin enthaltene Todesdrohung geängstigt. Die Polizei warnt vor diesen Spam-Mails. Kettenbriefe, die großes Unheil verkünden, wenn die Kette durch die Nichtweiterverbreitungunterbrochen wird, gibt es schon seit vielen Jahren. Ebenso wird großer Reichtum und Gesundheit versprochen, wenn der Brief innerhalb kurzer Zeit an einen gewissen Personen- und Freundeskreis verteilt wird. Das Internet, insbesondere der Email-Verkehr, aber auch soziale Netzwerke, helfen den Erschaffern dieser Briefe, diese in Massen zu verteilen. So kursieren Kettenbriefe auch über Jahre hinweg noch im Internet und tauchen hier und da wieder auf.Der Messengerdienst „WhatsApp“, der auf zahlreichen Smartphones bereits die SMS-Funktionenabgelöst hat, bietet seit wenigen Wochen neben der Versendung von Text-, Video und Bildnachrichten nun auch Audio-Nachrichten an. Hier können Audio-Botschaften an die Empfänger im Adressbuch übermittelt werden.Aktuell wird eine Drohung als Audio-Nachricht verschickt, die von Erwachsenen als Spaßerkannt wird. Viele Kinder und Jugendliche jedoch können diese Nachricht nicht immer alsScherz und Kettenbrief einordnen und fühlen sich durch die Nachricht tatsächlich bedroht

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419er

Beim klassischen 419er Scam werden jede Sekunde tausende von Mitteilungen großflächig und ohne Differenzierung an alle E-Mail-Adressen versendet, derer die Betrüger habhaft werden konnten. Sie bauen darauf, dass es in der Fülle der E-Mail-Empfänger einzelne Personen gibt, die diese Betrugsmails lesen und darauf reagieren. Sie erwarten, dass sich diese Menschen im Verlauf der Konversation in dem betrügerischen Netz verfangen, aus reiner Geldgier ihren gesunden Menschenverstand über Bord werfen und den ihnen aufgetischten Geschichten Glauben schenken.

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Google-Bildersuche

Betrüger haben kein Problem damit, Fotos von Model- oder Prominenten-Webseiten oder ganze Bilderserien von Pornostars für ihr falsches Spiel zu benutzen. Inzwischen gehen sie aber immer häufiger dazu über, Bilder aus sozialen Netzwerken oder aus ungesicherten Online-Fotoalben zu stehlen.

Haben Sie Bilder von einer Online-Bekanntschaft erhalten? Weiterlesen