Wien. Michael K. (26) – dreifach vorbestrafter Gerüstbauhelfer – nahm letzte Woche Montag im Saal 207 am Straflandesgericht auf der Anklagebank Platz. Laut Staatsanwaltschaft soll der mutmaßliche Heiratsschwindler, Betrüger und Dieb Dutzende weibliche Opfer – auch per Facebook – kennengelernt und ihnen dann Geld aus der Tasche gezogen und sie teilweise auch bestohlen haben.
Seine Masche war dabei laut Anklage immer die gleiche: Weiterlesen
Autoren-Archive
Ghana-Tagebuch Teil 8: Der erste Morgen
Ich höre Geschrei und schrille weibliche Stimmen, die in Not zu sein scheinen! Was ist das, wo bin ich? Ich versuche meine Augen zu öffnen, aber diese sind geschwollen und ich kann kaum etwas erkennen. Ich liege auf einem Bett, das Zimmer um mich herum ist hell erleuchtet und der Lärm ganz nah. Ach ja….ich bin irgendwo in Afrika.
Mist, blöde Klimaanlage..
Natürlich ist die Klimaanlage schuld an meinen geschwollenen Augen, ich reagiere allergisch auf irgendetwas von dem, was dieses Gerät in die Luft pustet. Kofi liegt eingerollt und tief schlafend auf der Couch. Das Geschrei kommt aus dem Fernseher, auf dessen Bildschirm sich zwei Frauen fast an die Kehle gehen. Ich sehe auf meine Uhr. Es ist 3 Uhr nachts. Wie kann Kofi bei diesem Licht und dem Lärm bloß schlafen? Ich rolle mich aus dem Bett und mache alles aus: die Klimaanlage, den Fernseher und das Licht. Zurück im Bett döse ich noch ein paar Stunden bis zum Morgen. Weiterlesen
Betrugsmails : Wie die Abzocke mit den Massen-Mails funktioniert
Betrüger im Netz mit Massen-Mails und der Gier von Menschen. Das Ganze kann nicht nur teuer werden, sondern auch tödlich enden. Von Til Biermann
Auszug aus dem Artikel auf welt.de:
Fast jeder hat wohl schon mal solche skurrilen E-Mails bekommen: In fehlerhaftem Englisch schreiben nigerianische Prinzen oder kambodschanische Geschäftsleute von einer großen Summe Geld, die sie ins Ausland transferieren müssten. Sie wären zufällig auf den Mail-Empfänger gestoßen. Der müsse ihnen dabei helfen, das Geld zu transferieren, dann bekäme er – die „Belohnungen“ schwanken – vielleicht 20 bis 50 Prozent der Millionensumme. Weiterlesen
Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy – Adaobi Tricia Nwaubani
Buchtipp:
Kingsley, der Erstgeborene, genießt Privilegien. Bei Tisch darf er darauf warten, dass das Essen serviert wird, in seiner dünnen Egusi-Suppe schwimmt ein Stück Fleisch und sein Universitätsabschluss wird mit einer Party gefeiert. Doch die Zeiten in Nigeria sind schlecht, er findet keine Arbeit, und der Brautpreis für Ola – seine süße, wunderbare Ola, ist viel zu hoch. Bildung zählt zwar in Nigeria, doch ohne Geld und ein »Langbein« geht gar nichts. So nimmt Cash Daddy den Neffen unter seine Fittiche und Kingsley lernt die Spielregeln des Überlebens …
Der Roman führt an eine Stelle, an der sich westliche Welt und afrikanischer Kontinent berühren – jedoch locken hier nicht Europa oder die USA, sondern Afrika, genauer gesagt Nigeria mit dem Versprechen schnell verdienten Reichtums. Die Nigeria Connection der 419-Scammer ist enorm erfolgreich. Erfinderisch macht sie sich die Geldgier, die Dummheit, aber auch das Mitleid von Menschen im Westen zu Nutze.
• Commonwealth Writer’s Prize 2010 Weiterlesen
Studie: Nur 8,5 Prozent aller Internet-Betrugsfälle werden angezeigt
dpa
Die Fälle von Internet-Betrug sind in Niedersachsen etwa viermal so hoch wie in den offiziellen Statistiken angegeben. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) im November offiziell in Berlin vorstellen will. Am Montag präsentierte er erste Ergebnisse der nach eigenen Angaben repräsentativen Untersuchung, die das Dunkelfeld der Kriminalität in Niedersachsen ausleuchten soll. Demnach werden dort nur 8,5 Prozent aller computerbezogenen Straftaten angezeigt. Pistorius schaltete zudem eine Ratgeber-Plattform frei, die Hilfe bei derartigen Fällen bietet und kündigte eine landesweite Vortragsreihe zum Thema an.
Herzensbrecher wider Willen
Internetbetrug: Wie Facebook-Fotos Frank Gußmann aus dem Kreis Aschaffenburg zum Verhängnis wurden. Mit seinen Fotos wurden schon viele Herzen gebrochen. Unter zig verschiedenen Namen geistern seine Bilder durch das Internet. Dennis Newmark, Dennis Agbeme, Mark Wilson… die Liste seiner Identitäten ist lang. Dass der Mann auf den Fotos eigentlich Frank Gußmann heißt und seine Facebook-Bilder von einem Betrüger benutzt werden, um Frauen auf Partnerportalen zu ködern, werden die meisten Betroffenen wohl nie erfahren.
Der Ursprung von Frank Gußmanns Dilemma liegt eigentlich in einer kleinen Nachlässigkeit, die sich so wohl tausendfach bei Facebook-Nutzern findet: Er hat zahlreiche Fotos auf seinem Profil für jeden sichtbar eingestellt. Fotos aus dem Urlaub in Amerika, auf dem Weihnachtsmarkt, von verschiedenen Partys. Weiterlesen
Romantikbetrug.com
Informationen zum Thema Romance-Scam bietet die Webseite
http://www.romantikbetrug.com/
die sich auf diese Form des Vorschussbetrugs spezialisiert hat. Zu der Seite gehört auch eine geschlossene Facebook-Selbsthilfegruppe, in der sich Betroffene austauschen können. Die Gruppe hat den Status „Geheim“, damit die Privatsphäre der Mitglieder und Scam-Opfer geschützt bleibt.
Sind Sie Opfer eines Romance-Scams und möchten sich mit anderen austauschen? Dann mag diese Seite und die dazugehörige Gruppe hilfreich für Sie sein. Zugang zu der geschlossenen Gruppe erhalten Sie auf Anfrage bei Frau Zielke, der Administratorin. Hierzu und auch für weitere Fragen nutzen Sie bitte nachstehenden E-Mail Adresse. Es ist eine Weiterleitung eingerichtet, so dass Ihre Fragen möglichst schnell von einem der Gruppenmitglieder beantwortet wird:
bellatrix.babajaga@gmail.com
Düsseldorfer mit Skype-Sex erpresst! Polizei ermittelt nach bizarrer Verbrechens-Serie
Düsseldorf – Sex-Fall Skype: Bundesweit sorgt eine neue, besonders perfide Art der Internet-Abzocke für Aufsehen. Auch in der Region Düsseldorf gibt es bereits etliche Fälle.
WORUM GEHT‘S?
► Über Facebook melden sich fremde, hübsche Frauen bei jungen Männern (Beziehungsstatus „Single“). Nach ein paar Flirt-Mails schlagen die Frauen vor, zum kostenlosen Video-Dienst „Skype“ zu wechseln.
► Kaum läuft der Video-Chat, ist die neue Bekanntschaft schon nackt, fordert: „Zieh dich doch auch aus…“ Das Lockmittel: Video-Sex!
► Was dann passiert, beschreibt die Polizei so: „Was die Herren bis zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass die Webcam-Übertragung ihrer eigenen Handlungen von der Gegenseite aufgezeichnet wurde.“
► Erst als plötzlich der Bildschirm schwarz wird – und eine verzerrte Stimme 500 Euro (via „Western Union“) fordert – ist klar, worum‘s geht. Geld her, oder die Nackt-Videos der Opfer landen bei deren Facebook-Freunden.
Nach BILD-Recherchen gab es allein in Düsseldorf mehr als fünf Anzeigen von Opfern. Im Raum Viersen noch einmal so viel.
Ein Viersener Ermittler: „Wir gehen von einer wesentlich höheren Dunkelziffer aus.“ Die meisten Männer bezahlten wohl einfach, gingen aus Scham nicht zur Polizei.
Wer sind die Täter? Nach Ermittlungen der Düsseldorfer Polizei führen die Spuren nach Frankreich und Nordafrika.
Original-Artikel: Düsseldorfer mit Skype-Sex erpresst! Polizei ermittelt nach bizarrer Verbrechens-Serie – Düsseldorf – Bild.de.
Internetbetrüger bitten um „Hilfe“
Hunderte Kärntner werden mit dubiosen E-Mails überschwemmt. Sie sollen per „Western Union“ 1500 Euro zahlen.
„Das Wochenende war ein Wahnsinn. Ich habe dutzende E-Mails von Gästen, die oft schon vor Jahren bei mir übernachtet haben, bekommen.“ Die Inhaberin einer Pension in Klagenfurt ist mit ihren Nerven am Ende. Vergangene Woche wurde ihre E-Mail-Adresse gehackt. Internetbetrüger plünderten die Kontaktdatei und verschickten an alle Adressaten Bittschreiben, in denen eine Notlage der Kärntnerin vorgegaukelt wird. Weiterlesen
Telekom fragt: Was ist Ihnen wichtiger, Sicherheit oder Freiheit?
Die Deutsche Telekom und die „Münchner Sicherheitskonferenz“ haben im Vorfeld des zweiten Cyber Security Summit eine „Kurzumfrage“ durchführen lassen. Dabei hat TNS Infratest 1500 Internetnutzern aus Deutschland drei Fragen gestellt.: Frage 1 lautete: „Wie wichtig ist Ihnen Freiheit, also die Option, die Möglichkeiten der digitalen Welt ohne Kontrollmechanismen auszuschöpfen?“ Frage 2: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit, also der Schutz Ihrer Daten vor Angriffen beziehungsweise Missbrauch durch Dritte?“ In der dritten Frage mussten sich die Teilnehmer für „Freiheit“ oder „Sicherheit“ entscheiden.
38 Prozent der Befragten bewerten „Freiheit“, also die Option, die Möglichkeiten der digitalen Welt ohne Kontrollmechanismen auszuschöpfen, als „sehr wichtig“ oder „äußerst wichtig“. Wenn sie aber zwischen „Freiheit“ und „Sicherheit“, also dem Schutz von Daten vor Angriffen und Missbrauch, wählen mussten, entschieden sich 79 Prozent der Befragten für „Sicherheit“. Nur jeder Fünfte dieser Umfrage bevorzugt auch im direkten Vergleich die „Freiheit“. Grundlage der Ergebnisse war eine „repräsentative Befragung von 1500 Internetnutzern in Deutschland“.
Vollständiger Artikel: Telekom fragt: Was ist Ihnen wichtiger, Sicherheit oder Freiheit? | heise Security.