Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy – Adaobi Tricia Nwaubani

Buchtipp: 

Kingsley, der Erstgeborene, genießt Privilegien. Bei Tisch darf er darauf warten, dass das Essen serviert wird, in seiner dünnen Egusi-Suppe schwimmt ein Stück Fleisch und sein Universitätsabschluss wird mit einer Party gefeiert. Doch die Zeiten in Nigeria sind schlecht, er findet keine Arbeit, und der Brautpreis für Ola – seine süße, wunderbare Ola, ist viel zu hoch. Bildung zählt zwar in Nigeria, doch ohne Geld und ein »Langbein« geht gar nichts. So nimmt Cash Daddy den Neffen unter seine Fittiche und Kingsley lernt die Spielregeln des Überlebens …

Der Roman führt an eine Stelle, an der sich westliche Welt und afrikanischer Kontinent berühren – jedoch locken hier nicht Europa oder die USA, sondern Afrika, genauer gesagt Nigeria mit dem Versprechen schnell verdienten Reichtums. Die Nigeria Connection der 419-Scammer ist enorm erfolgreich. Erfinderisch macht sie sich die Geldgier, die Dummheit, aber auch das Mitleid von Menschen im Westen zu Nutze.

• Commonwealth Writer’s Prize 2010

Pressestimmen

»Eine flott erzählte Geschichte von den vielfältigen Möglichkeiten, die das Leben in Nigeria bietet.« Konrad Holzer, Buchkultur, Wien Dezember 2011
»Nwaubani hat mit ihrem Debüt einen wahren Page-Turner abgeliefert, der mit seinem farbenfrohen Themen-Mix brilliert.« Morton Plauer, Elmshorner Nachrichten 17.11.2011
»Sehr humorvoll, spannend und mit einer Portion Gesellschafskritik. Absolut lesenwert.« FOCUS 12.12.2011
»Ein lustiges Buch, das auch einen guten Einblick in die Dilemmata der Mittelschichten in Westafrika gibt.« Afrika-Bulletin, Afrika-Komitee, Basel Februar 2012
»Die nigerianische Schriftstellerin Adaobi Tricia Nwaubani erzählt klug und munter von Betrug und Korruption.« Andrea Diener, Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.01.2012
»So ist Cash Daddy unmoralischer Gauner, Menschenfreund und Spaßvogel in einem. Außerdem gibt die liebevoll-ironisch erzählte Geschichte spannenden Einblick in die nigerianische Kultur.« Kieler Nachrichten 28.09.2011
»Die Autorin liefert eine subversive Satire und köstliche Parodie auf die Ausuferungen und negativen Aspekte globaler Zeiten.« Tatjana Zilg, aviva-berlin.de 10.10.2011
»Ihr Erstling ist flott, unterhaltsam und lehrreich.« Aachener Zeitung 09.07.2011
»Eine afrikanische Geschichte mit Witz, Herz und Verstand – große Unterhaltung.« WDR, Funkhaus Europa, Buchtipps 20.07.2011
»Lustiges Debüt aus dem Land des Spam.« Hanauer Anzeiger 07.07.2011
»Diese Gauner- und Familiengeschichte aus Nigeria ist eine giftige Köstlichkeit. Schilderungen tolldreister Geschäftspraktiken und Sozialkritik gehen geschmeidig ineinander über.« Rainer Hartmann, Kölner Stadt-Anzeiger 20.08.2011
»Ein heiterer und nachdenklicher Roman über das moderne Afrika, der zurecht als bestes afrikanisches Debüt mit dem Commonwealth writers Prize 2010 ausgezeichnet wurde.« Nicole Tauer, Die Rheinpfalz 20.08.2011
»Nwaubanis Figuren sind vielschichtig und liebenswert.« NEON 06/2011
»Witzig und klug erzählt Adaobi Tricia Nwaubani in› Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash-Daddy‹ vom Geschäft der E-Mail-Ganoven, die mit tollen Geschichten das ganz große Geld versprechen.« STERN 01.06.2011
»In diesem spritzig geschriebenen Roman erfährt der Leser viel über die rasanten Veränderungen des aufstrebenden afrikanischen Landes, das vom Erdölreichtum und bitterer Armut eines Großteils der Bevölkerung geprägt ist. Nwaubani vermittelt aber auch, wie fantasievoll und optimistisch sich junge Nigerianer ihrem Schicksal stellen und dass bei allen moralisch verwerflichen Taten ihr Patriotismus und die Verantwortung der Familie gegenüber bleibende Werte sind. Ein aufklärender, nachdenklich stimmender und zugleich ausgesprochen unterhaltsamer Roman, der als bester afrikanischer Debüt-Roman mit dem Commonwealth Writer’s Prize 2010 ausgezeichnet worden ist.« Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur – Radiofeuilleton 31.05.2011
»Die junge Nigerianerin Nwaubani gibt in ihrem unterhaltsamen Debüt den Typen der Nigeria-Connection Gesichter. Unsympathische und liebe. Und auch die geldgierigen, dummen, mitunter mitleidigen Opfer nehmen Gestalt an.« Peter Pisa, Kurier, Wien 29.05.2011
»Der Anti-Bildungsroman ›Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash-Daddy‹ von Adaobi Tricia Nwaubani berichtet gekonnt, brillant, unverhohlen, direkt aus der nigerianischen Scam-Szene.« afroport.de 05.05.2011
»Mit viel Humor und Zynismus beschreibt Nwaubani den Weg ihrer Hauptfigur, vom stolzen nigerianischen Bildungsbürger mit Werten zum Cyberkriminellen.« Dominik von Eisenhart-Rothe, 3sat Kulturzeit 04.05.2011
»Ein spannendes und humorvolles Buch über die ›Nigeria Connection‹ und ihre Abzocke per E-Mail. Aber auch über die knifflige Frage der Moral.« Cosmopolitan Juni 2011
»Das Buch von Autorin Adaobi Tricia Nwaubani bietet einen unterhaltsamen Einblick in das Leben eines aufstrebenden afrikanischen Landes, in dem die Demokratie noch jung ist und die sozialen Klassen immer weiter auseinander driften. Die Bedeutung von Familie und Ehe, die Verführbarkeit des Menschen durch Geld, die Funktionsweise dieser ›Scam-Fabriken‹ und das Leben in der neureichen Schicht, all das vermengt die junge Autorin mit sicherem Stil zu einer flott geschriebenen und amüsanten Geschichte über den sozialen Umbruch in Nigeria.« Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin 16.05.2011
»Die unterhaltsame Geschichte eines Internet-Betrügers gibt Einblick in die raue Wirklichkeit afrikanischer Megacitys.« Elle Juli 2011
»Die Tragik der Verhältnisse bricht sie mit dem fatalistischen Humor, der vielen Nigerianern eigen ist, wenn sie über die Probleme ihres Landes sprechen.« Marie-Sophie Adeoso 21.06.2011
»Die Nigerianerin Adaobi Tricia Nwaubani räumt mit ›Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy‹ gekonnt mit Klischees über ihre Heimat auf.« Freundin 29.06.2011
»Für ihren wundervollen Roman über die Entwicklung eines Bildungsbürgers voller hehrer Werte zum Cyberkriminellen bar jedweden schlechten Gewissens wurde Adaobi Tricia Nwaubani mt dem Commonwealth Writer’s Prize 2010 ausgezeichnet. Ihr Erstling ist flott, unterhaltsam und lehrreich – auf weitere Bücher ist sehr zu hoffen.« Annett Klimpel, stern.de 08.07.2011
»Nwaubani liefert aber nicht nur das Porträt eines gewitzten Alltagshelden, sondern auch eine Posse auf die nigerianische Gegenwart, und darüber hinaus kritisiert sie bedenkenloses Gewinnstreben, politische Intrigen und kulturelle Entwurzelung. So enthält ihr Roman eine gehörige Menge Moral – und dass sie diese so bekömmlich serviert, spricht für Nwaubanis Talent als Erzählerin.« Manfred Loimeier, Landshuter Zeitung 10.03.2012

Über den Autor

Adaobi Tricia Nwaubani wurde in Nigeria geboren, wo sie noch heute lebt. Ihr erstes Geld verdiente sie sich im Alter von dreizehn Jahren mit dem ersten Preis eines Schreibwettbewerbs. Als Teenager träumte sie von einer Karriere als CIA- oder KGB-Agentin, schließlich entschied sie sich jedoch für ein Studium der Psychologie. ›Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy‹ ist ihr erster Roman.

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