Betrüger erpressen Internetbekanntschaften

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Pressemitteilung des Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)vom 28.01.2014:

Pressemitteilung zu „Romance-Scamming“

Betrüger erpressen Internetbekanntschaften

Betrugsform Romance-Scamming schädigt Opfer finanziell und emotional – Aktuelle Fälle zeigen, dass Täter auch vor erpresserischem Menschenraub nicht zurückschrecken

Beim so genannten Romance-Scamming suchen Betrügerinnen und Betrüger über das Internet gleichermaßen Kontakt zu Frauen und Männern und täuschen ihnen eine Liebesbeziehung vor. In Wahrheit erschleichen sie sich nur das Vertrauen ihrer Opfer, um sie am Ende zu Geldzahlungen zu bewegen. In Einzelfällen ist es im vergangenen Jahr auch zu Erpressungsdelikten gekommen, als die Opfer nach Afrika eingeladen wurden, um z. B. ihre Internetfreundin in deren Heimat zu besuchen.

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes warnt davor, Personen Geld zu überweisen, die man nur im Internet und nie persönlich kennengelernt hat. Auch von Reisen in unsichere Länder, um die vermeintliche Internetliebe zu treffen, wird abgeraten. Weiterlesen

BKA Warnhinweise

Enthaltene Links (URLs) in den Spam-Mails auf keinen Fall öffnen!

Seit dem frühen Abend des 24.01.2014 werden massenhaft Spam-Mails mit dem Betreff „Anzeige wegen Computersabotage“ versandt, deren Absender angeblich das Landeskriminalamt Baden-Württemberg ist. Darin werden die Empfänger unter dem Phantasieaktenzeichen „920242/60“ wegen „Verbreitung von Maleware“ aufgefordert, einen Link zu einer PDF-Datei anzuklicken, um Näheres über den vorgeblichen Tatvorwurf zu erfahren. Als Sachbearbeiter wird ein „Alexander Flock (SI3 LKA)“ angegeben.

Diese Mails stammen nicht vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg.

Die als Absender erscheinende E-Mail-Adresse ist nicht die des LKA BW und auch ein Mitarbeiter namens „Alexander Flock“ arbeitet nicht beim LKA.

Inzwischen wird von Täterseite nicht mehr nur die Internetseite des LKA Baden-Württemberg angezeigt, sondern die Internetseite von www.polizei.de angezeigt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass alternativ auch andere Polizeiseiten angezeigt werden.

Klicken Sie nicht auf den angegebenen Link zur PDF-Datei, da auf diese Weise versucht wird, Ihren PC mit Schadsoftware zu infizieren.

Weitere Hilfestellung und Informationen zum Umgang mit infizierten Computern bieten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter

http://www.bsi-fuer-buerger.de/

oder die Initiative „Botfrei“ unter

http://www.botfrei.de

via BKA Warnhinweise.

Die Polizei Niedersachsen warnt: Neuer „WhatsApp“ Kettenbrief

Die Schauermärchen gehen weiter.

Es ist nur wenige Monate her, da wurde in der Presse darüber berichtet und durch die Polizei http://www.polizei-praevention.de/aktuelles/aktuelles-detailansicht/todesdrohung-ueber-whatsapp.html  gewarnt.

Eine Todesdrohung in Audio-Form verbreitete sich rasant unter Kindern und Jugendlichen mittels der Messenger-App „WhatsApp“ über die Smartphones. Zahlreiche Empfänger gaben an, durch diese Drohung tatsächlich besorgt zu sein. Sogar Schlafstörungen wurden berichtet. Aus Angst vor den möglichen Folgen wurde die eigentlich unerwünschte Nachricht dann doch an Freunde und Bekannte weitergeschickt und entwickelte sich somit zu einem Kettenbrief.

Aktuell geistern neue Varianten von Kettenbriefen über soziale Netzwerke und Messengerdienste, die Angst und Unsicherheit bei den Empfängern auslösen sollen. So wird jetzt wieder der Dienst „WhatsApp“ benutzt, um zu erzählen, welche Folgen das Nichtbeachten eines vorherigen Kettenbriefes angeblich gehabt hätte.

An einer Schule in Hameln tauchte vor wenigen Tagen nachfolgender Kettenbrief auf: “ Wenn du diesen Kettenbrief nicht an mindestens 20 Kontakte weiter schickst, wirst du mich heute Nacht um Punkt 24 Uhr in deinen Zimmer/in deinen Elterns Zimmer/bei deinen Freunden, je nach dem wo du schläfst bzw. schlafen wirst, finden.“ [Auszug aus der aktuellen WhatsApp-Kettennachricht].  Im weiteren Verlauf wird von mehreren Todesopfern berichtet, die angeblich qualvoll ums Leben gekommen seien. So taucht auch der Name „Teresa Fidalgo“ auf,  über die es im Internet zahlreiche Einträge und auch ein Video gibt. Dieses, als „Amateur“-Aufnahme erstellte Video, ist jedoch Teil eines Marketings für einen Film. Hier klärt u.a. die Seite http://www.mimikama.at/allgemein/die-wahrheit-ber-teresa-fidalgo/ [„Zuerst denken, dann klicken“] auf.

Die Polizei rät weiterhin dazu, diese Kettenbriefe nicht zu teilen oder weiterzuverbreiten. Ein Nicht-Verbreiten hat keine negativen Folgen! Wichtig ist eine regelmäßige Aufklärung der Kinder über diese Umstände durch Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrer. Ein Weiterverbreiten trägt lediglich nur dazu bei, bei anderen Empfängern für Unwohlsein, Angst und Unsicherheit zu sorgen und solche Nachrichten über einen langen Zeitraum am Leben zu erhalten.

Original-Artikel: Das Präventionsportal der Polizei Niedersachsen – Aktuelles – Detailansicht.

Gehackter Kühlschrank versendet Spam-Mails

Ein US-Sicherheitsunternehmen hat ein Botnetz enttarnt. Das Besondere daran ist, dass etwa ein Viertel der infizierten Geräte keine Computer sind, sondern andere internetfähige Geräte – darunter ein Kühlschrank.

Das US-Sicherheitsunternehmen Proofpoint hat nach eigenen Angaben ein Botnet aufgedeckt, das auch internetfähige Haushaltsgeräte umfasste. Es sei die erste Cyberattacke über das Internet der Dinge, erklärt das kalifornische Unternehmen.

Die Attacke sei zwischen dem 23. Dezember 2013 und dem 6. Januar 2014 durchgeführt worden. Über das Netz seien täglich in drei Wellen Spam-Mails verschickt worden. Neu an der Attacke war, dass die Täter nicht nur Computer und Mobilgeräte mit ihrer Schadsoftware infiziert hatten. Weiterlesen

Ich bin ein Idiot | VICE

Oh je. Die Geschichte von einem, der nach Nigeria flog, um Papiere zu unterschreiben und um eine Million Dollar zu erhalten. Sehr lesenswert. Gefunden auf

http://www.vice.com/de/read/ich-bin-ein-idiot-0000617-v9n12

Inzwischen kennt jeder die „419-Scams“, auch bekannt als Vorschussbetrug oder Nigeria-Scam. Hierbei geben sich anonyme Abzocker als korrupte afrikanische Regierungsmitglieder oder Flüchtlinge im Exil aus, die riesige Geldmengen auf ausländische Konten überweisen wollen. Sie verschicken Aufforderungen an Tausende von E-Mail-Adressen, die im Verteiler unterdrückt sind, und das eine oder andere gutgläubige Opfer lässt sich darauf ein, seine Bankdaten preiszugeben. Es gibt verschiedene Varianten dieser Betrügerei, aber die meisten Leute, die nicht allzu naiv sind, löschen sie sofort, wenn sie so eine E-Mail in ihrem Posteingang entdecken. 2003 aber war diese Praxis noch nicht sehr bekannt, und einen Freund meines Vaters hat es so richtig erwischt. Als Laurent (Name geändert)—damals 42 Jahre alt, und als Verkäufer bei einem Pharmakonzern auf Réunion tätig, dem französischen Überseestaat im Indischen Ozean—das Angebot bekam, zwecks Geldwäsche die Summe von einer Million Dollar von einem eingefrorenen nigerianischen Bankkonto auf sein eigenes überwiesen zu bekommen, war er begeistert. Seine eigenen Geldprobleme wären damit auf einen Schlag gelöst worden. Stattdessen fand er sich am Ende ramponiert und verprügelt allein in einem fremden Land wieder. Vor Kurzem habe ich mich mit ihm unterhalten, um herauszufinden, was eigentlich genau geschehen war. Weiterlesen

Betrügerische Geschäftsanfragen

RainerSturm  / pixelio.de

RainerSturm / pixelio.de

Bei den Industrie- und Handelskammern (IHKn) in Deutschland gibt es immer wieder Rückfragen von Mitgliedsunternehmen zu überaus verlockenden Angeboten aus dem Ausland.

Solche Vorgänge werden bei den IHKs unter dem Stichwort „Nigeria Connection” geführt. Da die betrügerischen Geschäftsanfragen nach diesem System seit ca. 15 Jahren, früher über Fax, jetzt über E-Mail, auffallend häufig aus Nigeria bzw. Afrika stammen, erhielten alle Betrugsversuche dieses Synonym. Häufig benutzen die Betrüger auch die Namen seriöser Institutionen wie Banken oder Erdölgesellschaften, die selbstverständlich mit diesen Machenschaften nichts zu tun haben und die dadurch einen unnötigen Imageschaden erleiden. Viele E-Mails kommen nicht mehr aus Nigeria, sondern aus anderen westafrikanischen Ländern, aus Südafrika, China, Russland und sogar aus den Niederlanden oder Großbritannien. Weiterlesen

Das BKA warnt vor gefälschte Handyrechnungen

T_12350Das Cybercrime-Competence-Center (C4) im Bundeskriminalamt (.BK) Österreich warnt vor Betrugsversuchen und Viren durch gefälschte Rechnungs- E-Mails von Mobilfunk-Netzbetreibern

„Ihre Rechnung für Januar.“ „Ihre neue Rechnung als pdf.“ So oder in anderen Versionen versuchen derzeit Cyberkriminelle wieder vermehrt an Daten, Informationen und Geld von Internetuserinnen und -usern zukommen. Neu an diesen Betrugsversuchen ist, dass sie sich als angebliche Rechnungen von Mobilfunkbetreibern tarnen und sich die Rechtschreibung in den Schreiben stark verbessert hat.

Der Betrugs- bzw. Phishingversuch hat zwar verschiedenste Varianten, ist aber von der Vorgehensweise und Aufbau immer gleich und kann die Konsumentinnen und Konsumenten oft mehrfach schädigen. Diese Phishingmails verlinken in weiterer Folge auf verschiedene Betrugsseiten, die dann auch das Computersystem mit Trojanern und Viren infizieren. Weiterlesen

Kölner Polizei fasst Handy-Betrüger

Köln. Sie lockten mit preisgünstigen Angeboten für Smartphones – Hunderte gutgläubige Käufer schlugen zu. Sie erhielten aber nie Geräte oder nur ein Plagiat. Drei mutmaßliche Täter einer internationalen Betrügerbande konnten jetzt in Köln festgenommen werden.

Eine internationale Bande soll bundesweit Hunderte Käufer von Smartphones betrogen haben. Der Schaden seit vergangenem November beläuft sich laut den Ermittlern auf rund 700 000 Euro. Die Kölner Polizei konnte zwei 31 und 50 Jahre alte Männer sowie eine 39-jährige Frau festnehmen, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte.

Sie werden verdächtigt, über die eigens programmierte Internetseite „christmashandy.com“ gutgläubigen Käufern trotz Zahlung keine Handys zugeschickt zu haben. Oder sie sollen statt versprochenen Markenhandys ein billiges Plagiat geliefert haben.

Die drei mutmaßlichen Täter sollen Mitglieder einer größeren Betrügerbande sein, die international agierte. Die angeblichen Smartphone-Händler hatten für ihre Firma eine österreichische Scheinadresse angegeben und ein Konto in Köln geführt. Die Internetseite sei in Prag über einen türkischen Provider ins Internet gestellt worden.

Die drei mutmaßlichen Täter befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Von dem Betrug sollen möglicherweise auch Opfer aus Österreich betroffen sein.

viaKriminalität: Kölner Polizei fasst Handy-Betrüger | GA-Bonn.

Schweiz: Diebische Betrüger geben sich als Schweizer Zöllner aus

BERN – BE – Betrüger aus der Elfenbeinküste geben sich seit Wochen als Angehörige der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) aus und haben Opfern in der Schweiz damit schon Tausende Franken aus der Tasche gezogen. Der Anfang des Schwindels ist jeweils eine Liebesgeschichte im Internet.

Ein Mann in der Elfenbeinküste verführt eine in der Schweiz lebende Frau bis zum Liebeskummer. Dann macht er sie glauben, dass der Schweizer Zoll mehrere tausend Euro beschlagnahmt habe, die ihm gehörten, wie Michel Bachar, Kommunikationsverantwortlicher der EZV, zu einer Mitteilung der EZV vom Dienstag sagte.

Um die Summe wieder freizubekommen, macht der Betrüger Gebühren geltend, die mit Ermittlungen zusammenhängen, die nach der Beschlagnahme eröffnet worden sein sollen. Er bittet die Frau um Hilfe: Sie soll für ihn die Gebühr bezahlen.

Per Mail schickt der Betrüger der Verliebten deshalb ein gefälschtes Zollzertifikat, das von einem EZV-Mitarbeiter unterzeichnet und abgestempelt ist. Verfasst ist das Dokument nach EZV-Angaben in fehlerhaftem Französisch.

Die Betrüger erschwindeln sich so Beträge von jeweils 1500 bis 2000 Franken. Eine Frau aus der Region Genf, die schon mehrmals um Hilfe gebeten worden ist, hat sich allerdings schon mehr als 50’000 Franken aus der Tasche ziehen lassen. «Die Diebe spielen mit den Gefühlen ihrer Opfer, und sie sind verletzlich», erklärt Bachar.

Die EZV will mit dem Hinweis auf die Betrüger darauf aufmerksam machen, dass sie nie per Mail Gebühren einfordert. Das geschehe immer per frankiertem und und abgestempeltem Brief, sagt der Sprecher. Für den Mailverkehr benutzten die Mitarbeitenden der EZV Adressen mit der Endung @ezv.admin.ch.

viaInternetkriminalität: Diebische Betrüger geben sich als Schweizer Zöllner aus – Schweiz – Blick.