KeePass Teil 2

Nach dem Einrichten der Datenbank kann sie nun mit den Zugangsdaten und Passwörtern gefüllt werden. Auf der linken Seite der KeePass-Oberfläche befindet sich eine Ordnerstruktur, die das Gruppieren von Einträgen erleichtert. Es gibt bereits vordefinierte Ordner für E-Mails, fürs Internet, für Netzwerkanmeldungen etc. Ordner und Unterordner können individuell hinzugefügt und auch wieder gelöscht werden.

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Um neue Daten hinzuzufügen, geht man auf das Symbol für „Eintrag hinzufügen“ (Strg+I). Es erscheint ein neues Fenster.

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Der Eintrag braucht einen Titel, z.B. Facebook für den Facebook-Account, oder GMX für den GMX-Account. In den weiteren Feldern werden der Benutzername des Kontos, das Passwort und die URL, also die Adresse der Anmeldeseite hinterlegt. Wenn man in den Button rechts neben dem Feld „Passwort Whd.“ klickt, kann man sich gleich ein sicheres Kennwort generieren lassen. In dem Register „Erweitert“ kann man weitere Felder frei definieren und anlegen. Im Register „Auto-Type“ wird festgelegt, was die Anwendung genau machen soll, wenn der Benutzername und das Kennwort automatisch in ein Anmeldefenster eingetragen werden sollen. Standardmäßig wird erst der Username, dann ein TAB, dann das Passwort und dann ENTER eingetragen. Das funktioniert bei den meisten Anmeldeseiten, wenn der Curser bereits in das Feld für den Benutzernamen gestellt wurde.

Nun kann der erste Eintrag getestet werden. Dazu geht man zurück in die Übersicht, markiert den gewünschten Eintrag, klickt auf das Symbol „URL(s) öffnen“ (Strg+U) und die entsprechende Webseite öffnet sich im Standardbrowser. Dann den Curser in der Webseite auf das Feld für den Benutzernamen setzen und in KeePass auf „Auto-Type ausführen“ (Strg+V) klicken. Die Anwendung setzt nun den Benutzernamen und das Kennwort automatisch ein und man ist eingeloggt.

Es gibt noch ganz viele weitere Einstellungen zu entdecken, die einem das Leben mit einer umfangreichen Passwort-Sammlung erleichtert. Da dies allerdings kein Tutorial ist, werde ich nicht weiter darauf eingehen. Jeder muss für sich herausfinden und entscheiden, was er genau benutzen möchte und ob er den vollen Umfang des Programms ausschöpfen will oder ob diese bisher beschriebenen, einfachen Funktionen ausreichen.

KeePass gibt es auch als portable Version, die nicht installiert werden muss und die man z.B. auf einen USB-Stick zusammen mit der Datenbank bei sich tragen kann. So kann man auch unterwegs bei Freunden online auf seine Konten zugreifen.

Resümee: Ich finde KeePass Klasse. Es ist wie für mich geschaffen. Obwohl erst wenige Tage im Einsatz, möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Und ich bin überzeugt, es lohnt sich für jeden, wenigstens mal einen Blick darauf zu werfen und es auszuprobieren. Viel Spaß dabei!

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