160.000 Euro für falsche Liebe

Lupo  / pixelio.de

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Sie dachten, sie hätten das ganz große Los gezogen: Im fortgeschrittenen Alter treffen sie den Mann ihres Lebens: erfolgreich, vermögend, alleinstehend. Während die Damen schon den Ringtausch planen, plündert der Geliebte jedoch ihr Konto.

Böses Erwachen: Ein Kaufmann soll vermögende Frauen mit Eheversprechen um fast 160.000 Euro gebracht haben. Der mutmaßliche Heiratsschwindler machte sie in Partnerbörsen im Internet ausfindig, wie die Staatsanwaltschaft Mannheim mitteilte. Die Behörde hat gegen den 59-Jährigen Anklage wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug erhoben.

Der Mann soll zwischen 2010 und 2013 mit zwei Frauen seiner Altersgruppe aus dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Bodenseeraum angebändelt haben. Den Anklägern zufolge spielte er den beiden den weltmännischen verwitweten Unternehmer mit Millionenbesitz vor – in Wahrheit war er jedoch mittellos und auf die Unterstützung seiner getrennt lebenden Ehefrau angewiesen.

Wegen angeblicher kurzfristiger Engpässe lieh sich der Mann laut Staatsanwaltschaft immer wieder Geld von den Frauen: Von der einen sollen so knapp 122.000 Euro zusammengekommen sein, von der zweiten rund 34.000 Euro. Die Rückzahlungen blieben aus. Der mutmaßliche Betrüger sitzt in Untersuchungshaft. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

Quelle: dpa

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3 Kommentare zu “160.000 Euro für falsche Liebe

  1. Eva & der irische Seefahrer
    Eine Erfahrung mit einer Online -Liebe
    ISBN 978-3-95631-141-3
    Die achtundsechzigjährige Eva verliebt sich in die romantischen Mails von Cary. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen und Cary viel jünger ist als sie, glaubt Eva an eine große Liebe. Sie erlebt eine glückliche Zeit mit vielen wunderbaren Erfahrungen. Ihr Traum vom Happy End ist zum Greifen nah und wartet nur auf die Erfüllung …
    Eingebettet in den Satz: „Take care and have a wonderful day!“ beschreibt die Autorin die wahre Geschichte von Eva, die über Facebook von Cary angesprochen wird.
    Die Figur der Eva und deren Umfeld sind frei erfunden. Die Mails sind im Original übernommen und die Gedanken und Gefühle der Eva sind wahr.
    Im Mittelteil des Buches erklärt die Autorin die Vorgehensweise der Nigeria Connection und gibt im Schlussteil Tipps, Ermutigungen und Anregungen für Betroffene.

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