Sandra A. †34: Sie lernte ihren Mörder im Internet kennen | Berliner Kurier

Berlin – Liebesfalle Internet. Es sind die einsamsten Herzen, die täglich in den Chatrooms nach Zuneigung schmachten, auf der Jagd nach der großen Liebe sind. Für Sandra A. 34 aus Spandau endete das Abenteuer ganz fürchterlich. Die junge Frau traf im Netz ihren Mörder, so heißt es. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen erwirkt. Der Marokkaner wird in Kürze von Paris nach Berlin gebracht.

Mitte 30, noch alleine und von Model-Qualitäten keine Spur. Da sind die Tage oft grau und die Nächte einsam und lang. Der Computer wird leicht zum Tummelplatz der Träume. Sehnsüchte jagen über die Datenautobahnen, da werden Hoffnungen geschürt – Partnerbörse Internet. Und plötzlich klebt das Herz im Netz eines Internet-Casanovas. Doch kaum kommt es zum persönlichen Kennenlernen, ist der virtuelle Traum wie eine Seifenblase zerplatzt.

Sandra A. starb vermutlich Ende vergangenen Wochenendes. Durch die Hände ihres Internet-Freundes. Er flüchtete nach der Tat, erleichterte sein Gewissen auf einem Pariser Polizeirevier KURIER berichtete.

„Wir haben einen Haftbefehl gegen den Mann“, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dass er seine Freundin tötete, ist klar. Nur hinter das Warum sind die Ermittler noch nicht gekommen. Gut möglich, dass sich der Mann bei einem Treffen von der Blondine mehr erhofft hat, als sie ihm geben wollte. Die Frau, die in einer Behindertenwerkstatt arbeitete, lag tot in ihrer Wohnung in der Weverstraße, als Polizisten sie fanden.

via Sandra A. †34: Sie lernte ihren Mörder im Internet kennen | Polizei&Justiz – Berliner Kurier.

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4 Kommentare zu “Sandra A. †34: Sie lernte ihren Mörder im Internet kennen | Berliner Kurier

  1. marie sagt:

    es ist entsetzlich, welche Typen sich im Internet herumtreiben und die Frauen meinen, sie hätten jemanden gefunden, der sie versteht, und dann kommts zum Treffen und er bringt sie um. Es gibt den Blog Viktoriahamburg.wordpress.com, der vielleicht bekannt ist, die hatte darüber geschrieben, daß sie auch jemanden im Netz kennengelernt hat. sie wurde aber nicht umgebracht, weil er nicht existiert hat, er war ein Fake. Nur durch Mailkontakt hat sie sich verliebt in eine irrationale gestalt, gibt es übrigens öfter als man glaubt. Sternenseele.wordpress.com ebenfalls. Sie weint sich die Augen aus.
    Tragisch. lg. marie

    • danawahr sagt:

      Ja, Marie. Tragisch ist es irgendwie immer. Manche Menschen kommen besser damit zurecht als andere. Aber daher ist es mir auch so wichtig, das ganze Thema publik zu machen und ich hoffe sehr, dass meine Bücher dazu beitragen.

  2. marie sagt:

    Hat dies auf Kein roter Faden rebloggt und kommentierte:
    das MUSS ich rebloggen als Warnung mal wieder Danke Dana

  3. […] Sandra A. †34: Sie lernte ihren Mörder im Internet kennen | Berliner Kurier. […]

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